assistierter Suizid
Was, wenn sich ein Patient in Südtirol einen assistierten Suizid wünscht?
Seit die Toskana die Sterbehilfe legalisiert hat, gehen die Wogen hoch, auch hierzulande. „Südtirol braucht kein eigenes Sterbehilfe-Gesetz“, sagt Dr. Herbert Heidegger. Er ist Präsident des Landesethikkomitees, also jenes Gremiums, das die Landesregierung in diesen heiklen Fragen berät.
„Medikamentös assistierter Suizid: Tabu oder Menschenrecht?“
Mit dieser Frage setzt sich das Landesethikkomitee bei seiner heutigen Jahrestagung auseinander. Der Vorsitzende, Primar Dr. Herbert Heidegger, erklärt: „Assistierter Suizid heißt, dass Ärzte den Patienten zwar unterstützen, dieser die ‚Tat‘ aber selbst durchführt. Beispielsweise besorgen sie ihm das Mittel.“
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